Aktuelle Termine

Einst die Straßenbahnhauptwerkstatt der städtischen Verkehrsbetriebe, ist der Kulturort Depot heute ein Ort, an dem die Kreativität ihren freien Lauf nimmt. Mehr als 40 Einzelpersonen, Gesellschaften, Vereine und Büros haben sich seit der Eröffnung 2001 etabliert. Im Depot arbeiten Architekten, Designer, Dozenten, Fotografen, Grafiker, Bildende und Darstellende Künstler.

 Depot Aussen Foto Jan Schmitz

Unter einem Dach gehen Bildung, Kunst, Kultur, Medien, kreative Dienstleistungen und Gastronomie eine seltene Symbiose ein, die den Geist des Ortes prägt.
Im Depot erwartet die Besucher ein spannendes und abwechslungsreiches Kulturprogramm - Ausstellungen, Kino, Märkte, Messen, Tanz, Theater, Workshops…
Die außergewöhnliche Architektur des Gebäudes bietet zudem den Rahmen für vielfältige und individuelle Nutzungsmöglichkeiten. Für bis zu 750 Personen können Räumlichkeiten für Empfänge, Galadiners, Kongresse, Tagungen und Tagesveranstaltungen aller Art gemietet werden.
Das Depot ist weitgehend barrierefrei. Eine Ausnahme bilden wenige Ateliers im ersten Stock, die über keinen Aufzug verfügen.

 

Das Programm

Durch seine zahlreichen Mitglieder bietet das Depot ein abwechslungsreiches Kulturprogramm. Neben Ausstellungen, Theaterstücken und Kinofilmen, sind vielfältige Veranstaltungen in der großen Halle zum Herzstück des Depots geworden. Den meisten bekannt ist wohl der Nachtflohmarkt, auf dem es sich in einer Kulisse trödeln lässt, die selbst in der nächtlichen Kulturszene des Ruhrgebiets kaum ihresgleichen hat. Hier gibt es im bunten Labyrinth der Stände, Rares, Besonderes und Seltsames aufzustöbern. Das Highlight? Für jeden Nachtflohmarkt-Termin gibt es ein neu zusammengestelltes Unterhaltungs- und Kulturprogramm, in Form von Live-Musik, DJs am Plattenteller, Kunst, Poesie oder Illustration!
Einen festen Platz im Depot hat auch das Trash-Up! - das Upcycling Festival im Ruhrgebiet! Das Festival präsentiert eine Szene, die sich mit Elan dem innovativen Umgang mit endlichen Ressourcen widmet. Geboten werden Workshops, ein umfangreiches Ausstellungs- und Rahmenprogramm, Installationen und Objekte, Diskussionen und Austausch. Außerdem ein tolles Café-Angebot und zur Stärkung nachhaltige Leckereien.
Ein alljährliches Highlight bietet natürlich die World Press Photo - Die Ausstellung der weltbesten Pressefotografien: In einer Wanderausstellung werden die preisgekrönten Fotos rund um den Globus gezeigt und ziehen mehrere Millionen Besucher an. Das Depot nimmt außerdem an zahlreichen stadtweiten Veranstaltungen teil wie der ExtraSchicht oder den Offenen Ateliers. Wer das Depot kennen lernen will hat dazu an jedem ersten Donnerstag (Werktag) im Monat die Gelegenheit. Am Ersten Werktag Donnerstag sind von 17 bis 20 Uhr zahlreiche Ateliers und Werkstätten des Hauses für Besucher geöffnet und unsere Künstler freuen sich Sie über Ihre Arbeit zu informieren.

Alle Infos und unser aktuelles Programm finden Sie unter www.depotdortmund.de.

 

Die Geschichte des Hauses

In den Jahren 1915/16 entstand unter den Architekten Karl Pinno und Phillip Bachmann die Straßenbahnhauptwerkstatt Dortmund an der Immermannstraße. Durch zwei Weltkriege nahezu unbeschädigt, stellte die Werkstatt einen wichtigen Teil städtischer Infrastruktur dar und ist ein beeindruckendes Zeitdokument für die architektonische Entwicklung des Industriebaus am Ende des 19. Jahrhunderts.
Bis zum Jahr 1995 wurde die Hauptwerkstatt für die Wartung der Dortmunder Straßenbahnen genutzt.

Das weitgehend eingeschossige Gebäude beeindruckt durch seine neoklassizistische Ziegelfassade. Den Mittelteil bildet eine ca. 90m lange, 15m breite und im First ca. 10m hohe Halle, in der sich die Schiebebühne befand, die dem Transport der Straßenbahnwagen in die verschiedenen Werkstätten diente. Das Hauptdach der Mittelhalle wird von einer filigranen Stahlfachwerkkonstruktion mit Zugband getragen; dieses seltene Tragsystem aus Doppelwinkeln findet sich in heutigen Bauweisen nicht mehr wieder und ist ein Grund mit dafür, dass das Gebäude 1990 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Der Umbau zum heutigen Kulturort Depot erfolgte in den Jahren 1997-2001, wobei die ursprünglichen Konstruktionselemente überall sichtbar blieben und gestalterisch in das neue architektonische und räumliche Konzept einbezogen wurden.

Halle Foto U


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