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Termine

Ökumenischer Saisoneröffnungsgottesdienst

am 23.08.12, 19:00h

Unter dem Motto: "Echte Liebe - der Meister startet in die 50. Bundesligasaison" findet am 23.08.12, der Vorabend zum Heimspiel des BVB gegen den SV Werder Bremen, um 19:00h ein ökumenischer Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche am Borsigplatz statt. Pfarrerin Carola Theilig und Gemeindereferent Karsten Haug freuen sich in der BVB Gründungskirche auf viele Fans mit Schals und Trikots. Der Gospelchor "Cantastrophe" wird den Gottesdienst mitgestalten  und Pastor Andreas Rohde hält die Ansprache.

Pastor Andreas Rhode ist Leiter der Diözesanstelle Berufungspastoral im Erzbistum Paderborn und hat seit jeher ein schwarzgelbes Herz.

Zum Ende des Gottesdienstes wird die Jubiläumsfahne mit allen Glück- und Segenswünschen für die kommende Saison an den Verein übergeben.

Wo das schwarzgelbe Herz Zuhause ist - Fankonzert in der Dreifaltigkeitskirche

am 09. Sept. 2012 um 19:09h

Unter dem Motto: "Wo das schwarzgelbe Herz Zuhause ist" findet am 09.09.12 um 19:09h ein eindrucksvolles Konzert statt. Chöre und Musikinterpreten, wie die Sonnenkinder aus Selm, der BVB - Jahrhundertchor und Matthias "Kasche" Kartner, werden den Kirchraum der Dreifaltigkeitskirche mit fußballerischem Klang erfüllen und das schwarzgelbe Herz der Besucherinnen und Besucher erfreuen. Der eintritt beträgt 5,00 €, das Geld kommt einem sozialen Zweck in der Dortmunder Nordstadt zu Gute.

 

Karten gibt es ab sofort an folgenden Vorverkaufsstellen:

  • BVB - Fanshop "Krone am alten Markt"
  • Quartiersbüro Borsigplatz, Borsigplatz 1
  • Kath. Pfarrbüro Hl. Dreifaltigkeit, Flurstr. 10
  • Gemeindereferent Kartsten Haug, Heroldstr. 13, Tel: 0231 - 84 79 66 41

Der Pastoralverbund Dortmund Nordstadt – Ost

Die katholischen Kirchengemeinden Hl. Dreifaltigkeit, St. Antonius und St. Joseph

Am 01. Mai 2003 wurde der Pastoralverbund Dortmund – Nordstadt – Ost mit den Gemeinden St. Antonius, Hl. Dreifaltigkeit und St. Joseph errichtet.

Auch die portugiesische Mission befindet sich im Pastoralverbund.
Nun erstreckt sich das Seelsorgegebiet mit etwa 5800 Katholiken von der B236 bis zur Uhlandstraße, von der Bahnlinie des Hauptbahnhofes bis zur Hildastraße.

Die Kirchengemeinde Hl. Dreifaltigkeit in der Flurstraße

Die Industrialisierung im Nordosten Dortmunds war seit 1871 eng mit dem Stahlwerk Hoesch verbunden. Der zunehmende Arbeitsmarkt zog Arbeiter mit ihren Familien aus Westfalen, dem Rheinland und Hessen, aus Schlesien und Posen, aus West- und Ostpreußen an. Infolge dieses Zustroms wuchs die Bevölkerung im Hoeschviertel bis zur Jahrhundertwende auf 13207 Einwohner, die meisten davon waren Katholiken. Am Ende des Jahrhunderts wurde der Bau einer eigenen Kirche unumgänglich. Im Jahr 1900 wurde die Kirche Heilige Dreifaltigkeit in der Flurstraße fertig gestellt.


Die wachsende Zahl von Gemeindemitgliedern ließ eine intensive Vereinsarbeit entstehen. Aus der Jünglingssodalität, welche die Kultur- und Freizeitgestaltung in den Bereichen Sport, Musik und Theaterspiel organisierte, erwuchs 1909 der Ballspielverein Borussia (BVB 09).

Der Bau von Vincenz – Waisenhaus (1903) und Vereinshaus (1908) verstärkte die Vereins- und Seelsorgearbeit der Pfarrei.
 
Während des Nationalsozialismus wurde Pfarrer Lepper 1935 verhaftet und zunächst in der Dortmunder Steinwache, später in Berlin – Moabit inhaftiert. In den Kriegsjahren 1943 – 1945 zerstörten Bomben-angriffe Kirche, Vikarie und Vereinshaus. 

Nach dem Wiederaufbau vollzog sich im Leben der Gemeinde ein Wandel. Zählte die Pfarrei am Endes des Krieges noch 7500 Katholiken, so gehörten 1975 nur noch 3711 Gläubige zu Hl. Dreifaltigkeit.

Heute hat sich Hl. Dreifaltigkeit zu einer internationalen Gemeinde mit rund 2000 Mitgliedern aus mehr als 30 Nationen entwickelt.

Die Gemeindegeschichte, insbesondere die Gründung des Fußballvereins Borussia Dortmund, wird seit Dez. 2008 in der Pfarrei mit der Ausstellung "Kirche - Fußball - Gottvertrauen" thematisiert (s. o.).

Ab dem 19.12.2008 öffnet die Kirche Heilige Dreifaltigkeit jeweils an jedem 2. Samstag im Monat zwischen 11:00 – 13:00 Uhr ihre Türen, um interessierte Besucher und Fans einzuladen, sich auf die Spur der Jünglingssodalität und Borussia Dortmund zu begeben. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit ab März 2009 an jedem 3. Sonntag im Monat um 12.00 Uhr mit den Borsigplatz VerFührungen auf Spurensuche zur Gründungsgeschichte zu gehen, ebenfalls mit Ausstellungsbesuch.

Eine Gebetsecke mit einem „kleinen BVB-Engel“ möchte Anlaufstelle sein, für alle Sorgen und Freuden, für Siege und Niederlagen unseres Fußballvereins.

Wir laden Sie ein die Gründungs- und Stammkirche von Borussia Dortmund zu entdecken!

Dauerausstellung "Kirche - Fußball - Gottvertrauen" eröffnet, Foto: © Andreas Müller/Borsigplatz VerFührungen

Die Kirchengemeinde St. Antonius in der Holsteiner Straße

Der weitere Zuzug von Menschen in den industriell geprägten Norden Dortmunds machte es notwendig eine weitere Kirchengemeinde (nach Hl. Dreifaltigkeit, 1900) zu gründen. Zwischen Holsteiner und Missundestraße entstand die dreischiffige, neugotische Basilika, die dem hl. Antonius geweiht ist.

Durch das rege Vereinsleben wurde bald das Vereinshaus gebaut, in das 1913 auch eine Kinderbewahrschule einzog.

Während des II. Weltkrieges wurde die Kirche bei Bombenangriffen schwer beschädigt, die Inneneinrichtung blieb aber weitgehend intakt.

1946 begann der Wiederaufbau der Kirche.
Seit 1972 befindet sich in der Holsteiner Straße auch die portugiesische Mission.

In der Kirche feiern sie ihre heilige Messe und kommen im großen Saal zu Begegnung, Musik und Folklore zusammen.

Zur Antoniusgemeinde gehört auch das 2008 gegründete Haus der Generationen (Familienzentrum)

In dieser Einrichtung lernen nicht nur 50 Kinder für ihr weiteresLeben, sondern gibt es auch vielfältige Angebote für Familien, Schulkinder (Hausaufgabenhilfe) und Senioren (Frühstück).

Jeden 2. Sonntag im Monat lädt die Gemeinde alle Kinder des Pastoralverbundes um 10:00 Uhr zu einer Familienmesse ein.

 

Besondere Schätze der Kirche sind:

Hochaltar von August Bücker, Heinrich Hartmann, Ferdinand Schuto

das große Chorfenster

die Antoniusstatue

Die Kirchengemeinde St. Joseph in der Münsterstraße

Der starke Zustrom von ausländischen Arbeitskräften ins nördliche Dortmund ab Mitte des 19. Jahrhunderts, ließ verstärkt kath. Leben außerhalb der Stadtmauern entstehen. Da die Propsteikirche im damaligen Dortmund bald zu klein war, wurde für die Katholiken nördlich der Köln – Mindener und Bergisch – Märkischen Eisenbahn 1871 ein Missionshaus mit Vikarswohnung, Schule und Kapelle errichtet.
Am 01. September 1889 wurde der Grundstein für eine neugotische dreischiffige Basilika mit Turm und Dachreiter an der Münsterstraße gelegt.

Bei den ersten großen Luftangriffen im Mai 1943 wurden alle kirchlichen Gebäude zerstört, und der Kirchturm stürzte ein. 1953 beschloss man den Wiederaufbau der Kirche, der eigentlich ein Neubau war, denn nur der Turmstumpf konnte einbezogen werden.

Zwischen 1987 – 1991 wurde der Chorraum entsprechend den liturgischen Änderungen, die das Konzil beschlossen hatte, neu gestaltet.

Besonders das Gemeindehaus in der Münsterstraße und die offene Kirche laden zu besonderen Begegnungen ein.

An jedem Samstag ist das Gotteshaus zwischen 11:00 – 14:00 Uhr geöffnet. Beim Durchschreiten der Glastür lassen sie die für unseren Stadtteil so typische quirlige Atmosphäre hinter sich und tauchen in eine ganz andere, eine ruhige und etwas geheimnisvolle Stimmung ein. Sie wird durch den weiten spärlich beleuchteten Raum mit seiner – für viele Besucher fremdartigen – Zeichensprache und die Orgelmusik, die leise aus den Lautsprechern kommt, erzeugt.

Die Menschen, die samstags in die Kirche kommen, tun dies offensichtlich mit ganz verschiedenen Zielen und Bedürfnissen: Neben denjenigen, die direkten Weges die Marienkapelle aufsuchen, um dort für ein konkretes Anliegen zu beten und eine Kerze anzuzünden, gibt es andere, die sich in eine der Kirchenbänke im Hauptschiff niederlassen, um dort ruhig zu werden und zu meditieren.

Wiederum andere – darunter des Öfteren Muslime und nicht selten auch kleine Gruppen von Kindern – sind einfach neugierig auf diesen unbekannten Raum in ihrer Nachbarschaft und lassen sich von dem/der Kirchenwächter/in erklären, was die verschiedenen Symbole zu bedeuten haben. Hin und wieder kommt es auch vor, dass sich Besucher nach den Gottesdienstzeiten, den Sprechzeiten des Pfarrers oder den Möglichkeiten, sich am Gemeindeleben zu beteiligen, erkundigen. All diese Menschen, die mit ihren sehr verschiedenen Anliegen und Bedürfnissen zu uns kommen, als gern gesehene Gäste willkommen zu heißen - das ist ein wichtiger Grundsatz der samstäglichen Offenen Kirche.

Die Kirchen Hl. Dreifaltigkeit, St. Antonius und St. Joseph sind Zeitzeugen und Kulturbauten unseres Stadtteils. Sie laden zu Besichtigung und Erkundung ein.

Vor allem aber sind die Gotteshäuser lebendige Steine unseres christlichen Glaubens. Die Räume eröffnen Möglichkeiten der Besinnung und Stille, der Erfahrung von Gemeinschaft.

Der Begegnung mit Gott.

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